Ich bin dann mal im Schwarzweiß-Labor [Teil 2] Die ersten Abzüge sind gemacht, der Spaß- und Erlebnisfaktor ist riesig. Man bekommt ein Gefühl dafür, was in schwarzweiß qualitativ alles möglich ist. Mit der Entwicklung von Schattenbildern haben auch Kinder jede Menge Spaß in der Dunkelkammer.
Beim Erstellen von Abzügen muss zunächst immer die korrekte Belichtungszeit für den Vergrößerer bestimmt werden. Dies wird in der Regel über so genannte Probestreifen erledigt. Ähnlich, aber etwas komfortabler funktioniert der Print Calculator von Fotoimpex. Eine Folie mit unterschiedlich dunklen Feldern wird einfach auf das Fotopapier gelegt. Dann belichtet man 60 Sekunden und kann die korrekte Belichtung recht gut ablesen.
 Einsatz des Print Calculator
Es folgen ein paar Bilder - meine ersten Versuche sozusagen. Es sei jedoch erwähnt, dass sich der Abzug schwer 1:1 wiedergeben lässt. Der limitierende Faktor ist der Scanner.
 Minolta SRT 101, 28mm, AGFA APX 100, Papiergradation 2
 Canon EOS 600, 50mm, AGFA APX 100, Papiergradation 3
 Canon EOS 600, AGFA APX 100, Papiergradation 1
 Canon EOS 600, AGFA APX 100, Papiergradation 2
 Canon EOS 600, 50mm@F1,8, Ilford XP2 400@800, Papiergradation 4
Eine schöne Sache für Kinder ist das Herstellen von Schattenbildern. Man nehme schwarzen Karton und schneide beliebige Objekte aus. Diese legt man in der Dunkelkammer auf ein Blatt Fotopapier. Wenn vorhanden, kann man darüber noch eine Glasplatte legen, so liegen die Scherenschnitte mit den Kanten sauber am Fotopapier an. Kurz das Licht anschalten - Licht wieder aus - entwickeln.

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